CatiBovin - mehr Leistung aus vorhandenen Futterressourcen
In der Milchviehfütterung wird Leistung häufig über mehr Nährstoffinput abgesichert: mehr Rohprotein, hochwertigere Eiweißfuttermittel oder zusätzliche Mineralstoffe. Doch mehr Input bedeutet nicht automatisch mehr Effizienz. Ein Teil des Futterstickstoffs wird nicht für Milchprotein oder Stoffwechselprozesse genutzt, sondern zu Harnstoff umgewandelt und über Milch und Urin ausgeschieden. Das belastet die Leber, kostet Futtereffizienz und trägt zur Entstehung von Ammoniakemissionen bei.
CatiBovin setzt genau hier an – mit einem neuartigen, patentierten Wirkprinzip. Statt zusätzliche Nährstoffe bereitzustellen, unterstützt CatiBovin die Kuh dabei, vorhandene Nährstoffe aus dem Futter besser aufzunehmen und zu verwerten. Spezifische phytogene Wirkstoffe aktivieren TRP-Kanäle im Pansen, also natürliche Transportwege am Ort der Nährstoffaufnahme. Dadurch können Calcium und Stickstoff effizienter ins Blut aufgenommen und für zentrale Stoffwechselprozesse verfügbar gemacht werden.
Der Unterschied zu klassischen Fütterungsansätzen: CatiBovin denkt Versorgung nicht über „mehr in die Kuh hinein“, sondern über bessere physiologische Nutzung. Mehr verfügbarer Stickstoff unterstützt die Bildung von Glutamin, einem wichtigen Baustein für Milchprotein, Stoffwechselstabilität und Immunfunktion. Gleichzeitig muss weniger überschüssiger Stickstoff zu Harnstoff umgewandelt werden, was Leber und Stoffwechsel entlasten kann.
Für den Betrieb heißt das: 5–10 % mehr Milch aus vorhandenen Futterressourcen, bessere Stickstoffverwertung, Unterstützung des Calciumhaushalts und ein Beitrag zu ressourcenschonender Milchproduktion. CatiBovin wird einfach in die TMR eingemischt, ist flexibel in verschiedenen Fütterungskonzepten einsetzbar und bringt moderne Transportphysiologie erstmals praxistauglich in den Milchviehstall.