Mehr Leistung, weniger Methan: Warum moderne pH-Messung weit über Pansenazidose hinausgeht
Beginnt in
5
Wochen0
Tage00
Stunden53
MinutenÜber uns
Der Pansen-pH wird häufig vor allem als Kennzahl zur Erkennung von Pansenfermentationsstörungen wie der subakuten Pansenazidose betrachtet. Das greift zu kurz: Der Pansen-pH beeinflusst u. a. die Zusammensetzung des Pansenmikrobioms, das Verhältnis flüchtiger Fettsäuren, die Faserverdauung und die Bildung von Wasserstoff als Substrat für methanogene Archaeen. Kontinuierliches pH-Monitoring macht Fermentationsverläufe sichtbar und ermöglicht, das Optimum zwischen Methanreduktion, Futtereffizienz, Leistung und Tiergesundheit gezielt zu steuern.

