Dr. Daniela Mathold

smaXtec GmbH

Zur Person

Dr. sc. agr. Daniela Marthold ist promovierte Agrarwissenschaftlerin mit fundierter Expertise in der Rinderhaltung, Wiederkäuerfütterung und im datenbasierten Herdenmanagement. Nach ihrem Studium der Agrarwirtschaft sammelte sie früh umfangreiche praktische Erfahrungen in internationalen Milchvieh- und Mutterkuhbetrieben sowie in der Produktionsberatung.

Im Anschluss an ihre Promotion an der Georg-August-Universität Göttingen mit Schwerpunkt Reproduktionsbiotechnologien war sie zunächst in der Produktions- und Managementberatung für Milchviehbetriebe tätig. Es folgten Positionen in Beratung und Vertrieb für Kälberfütterungstechnik sowie Hefespezialprodukte. Dadurch entwickelte sie ein breites Verständnis für Fütterung, Tiergesundheit, Produktanwendung und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen landwirtschaftlicher Betriebe. Ab 2013 beschäftigt sie sich maßgeblich mit der Steuerung und Verbesserung der Pansenfermentation z. B. durch den Einsatz von Pro-, Prä- und Postbiotika. Ab 2017 praktische Nutzerin des pH-Bolus zur Grundlagenforschung und Durchführung von Fütterungsversuchen in Praxisbetrieben für die Firma Lallemand Animal Nutrition.

Seit 2023 bringt sie ihre Erfahrung bei smaXtec ein: zunächst als Rinderspezialberaterin und seit Juni 2024 als Teamlead Feeding & pH. In dieser Rolle verantwortet sie die fachliche Weiterentwicklung des Themenbereichs Feeding & pH, führt das Team fachlich und entwickelt Inhalte rund um Pansenfermentation, Pansen-pH und datenbasierte Fütterungssteuerung. Ein besonderer Fokus liegt auf der verständlichen Aufbereitung und Veröffentlichung wissenschaftlich fundierter Fachinformationen für die Praxis.

Als Nebenerwerbslandwirtin mit Fleischrinderhaltung und Landschaftspflege (Easy Care Schafe & Coburger Füchse) verbindet sie wissenschaftliche Erkenntnisse konsequent mit dem Alltag landwirtschaftlicher Betriebe.

Matchmaking-Informationen

Teilnahme

Mehr Leistung, weniger Methan: Warum moderne pH-Messung weit über Pansenazidose hinausgeht
Futter & Fütterung

Mehr Leistung, weniger Methan: Warum moderne pH-Messung weit über Pansenazidose hinausgeht

Donnerstag, 12. Nov. 2026
13:00 - 13:30 | Europe/Berlin
Halle 21 | 21E05

Meine Veranstaltungen (1)

Veranstaltung
Futter & Fütterung
Mehr Leistung, weniger Methan: Warum moderne pH-Messung weit über Pansenazidose hinausgeht
Donnerstag, 12. Nov. 2026
13:00 - 13:30 | Europe/Berlin
Präsentation
Halle 21 | 21E05
Deutsch

Mehr Leistung, weniger Methan: Warum moderne pH-Messung weit über Pansenazidose hinausgeht

Der Pansen-pH wird häufig vor allem als Kennzahl zur Erkennung von Pansenfermentationsstörungen wie der subakuten Pansenazidose betrachtet. Das greift zu kurz: Der Pansen-pH beeinflusst u. a. die Zusammensetzung des Pansenmikrobioms, das Verhältnis flüchtiger Fettsäuren, die Faserverdauung und die Bildung von Wasserstoff als Substrat für methanogene Archaeen. Kontinuierliches pH-Monitoring macht Fermentationsverläufe sichtbar und ermöglicht, das Optimum zwischen Methanreduktion, Futtereffizienz, Leistung und Tiergesundheit gezielt zu steuern.

Sprecher*in (1)
Beginnt in
4 Wochen
6 Tage
23Stunden
25 Minuten